Wenn Spinnen tanzen …

Meine Futtergeberin und ich waren im Einkaufszentrum Bramfeld (Herthastraße) und sind zufällig in einen Vortrag der noch bis zum 31.08. laufenden Ausstellung „Spirit of Nature“ hineingeraten.

Gezeigt werden viele unterschiedliche Insekten, Skorpione und auch einige Schlangen, die auf ihre Art und Weise spannend sind, ein ruhiges Gemüt haben und sich nicht an dem Trubel vor den Terrarien stören. Die Vorträge sind jeweils um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr, interessant gemacht und bieten die Möglichkeit Fauchschaben, Spinnen, tropische Tausendfüßer und eine Kornnatter aus der Nähe zu sehen und auch anzufassen. Meine Futtergeberin hat allerdings bei den Insekten gekniffen – zu viele Beine ;-).

Der Vortragende zeigte eine Spinnenhaut – einen Pullover, den eine Vogelspinne ausgezogen hat, weil er zu eng wurde – genau wie es auch die Reptilien machen. Ein Kind fragte, ob die ehemalige Besitzerin des Pullovers noch leben würde. Der Mann verneinte, das Tier sei vor zwei Jahren nach der übernächsten Häutung in einem stolzen Alter von 17 Jahren gestorben.
Spinnen haben zwei Eigenarten, wenn sie sterben: entweder werden sie ganz ruhig, ziehen langsam die Beine unter den Körper und sterben … oder sie fangen an zu „tanzen“. Das Tanzen mag im ersten Moment lustig erscheinen, was dahinter steckt ist das Versagen des zentralen Nervensystems. Die Bewegungen können nicht mehr kontrolliert werden, so dass es für uns wie Tanzen aussieht.

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